›play arp‹ virtuelle orgel st. jacobi
Spieltisch © Hauptkirche St. Jacobi Hamburg
›play arp‹
Virtuelle Orgel St. Jacobi

Hier haben Sie die weltweit einmalige Gelegenheit, eine der international wertvollsten und klangschönsten Barockorgeln selbst zum Klingen zu bringen. Viele Orgelfans und Experten pilgern nach Hamburg, um die berühmte Arp-Schnitger Orgel in der Hauptkirche St. Jacobi zu erleben. Wir bringen eine besondere Auswahl klanglicher Perlen dieses Instrumentes exklusiv zu Ihnen. Spielen Sie selbst!

(Für das klanglich beste Erlebnis empfehlen wir einen guten Kopfhörer zu nutzen)

Um die Orgel optimal zu nutzen, den Bildschirm bitte in Querformat (Landscape) drehen.turn device
Qualli
tastaturicon
infoicon
großiconicon
rec.icon
playicon
saveicon
A
W
S
E
D
F
T
G
Z
H
U
J
K
Octava 8‘
Octava 8‘

Die Octava 8‘ steht im Hauptwerk. Sie ist ein Prinzipal, also ein Hauptregister der Orgel. Prinzipale bilden das klangliche Grundgerüst. Es sind zylindrische, offene Labialpfeifen von mittlerer Mensur. Als Prinzipal bezeichnet wird aber nur das tiefste Register eines Werks. Alle höheren Lagen nennt man Oktave.

Erbauer:
Die ältesten Pfeifen stammen von unbekannten Erbauern aus der Zeit zwischen 1485-1512, dann: Familie Scherer (1546-1592) und Arp Schnitger (1693).

Quintade(h)n(a) 8‘
Quintade(h)n(a) 8‘

Gedecktregister von enger Mensur, bei dem der dritte Teilton besonders hervorgehoben wird. Durch das intensive Mitklingen dieser Quinte erhält das Register einen sehr charakteristischen Klang. Sie steht im Rückpositiv.

Erbauer:
Familie Scherer (1546-1592), Gottfried Fritzsche (1635)

Rohrflöth 4‘
Rohrflöth 4‘

Halbgedecktes Labialregister mit zylindrischen Pfeifen, bei denen in den Deckel ein kleines Röhrchen eingelötet ist, das den Klang des Register charakteristisch aufhellt. Die Rohrflöte steht im Hauptwerk.

Erbauer:
Familie Scherer (1546-1592), Arp Schnitger (1693)

Querpfeiff 2‘
Querpfeiff 2‘

Die Querpfeiff ist ein überblasendes, offenes Flötenregister mit doppelter Pfeifenlänge, das den Klang der Querflöte nachahmt. Sie steht im Rückpositiv.

Gottfried Fritzsche (1635), Jürgen Ahrend (1993)

Bahrpfeiffe 8‘
Bahrpfeiffe 8‘

Die Bärpfeife ist eine selten vorkommende leise solistische Zungenstimme. Arp Schnitger baute sie zudem in einer ganz besonderen Bauweise. Die kurzen Schallbecher bestehen aus konisch- und trichterförmigen Elementen. Dieses Register befindet sich im Rückpositiv.

Erbauer:
Arp Schnitger (1693), Jürgen Ahrend (1993)

Trommet 8‘
Trommet 8‘

Die Trompete ist ein häufig vorkommendes kräftiges, schmetterndes Zungenregister mit aufschlagender Zunge und langen trichterförmigen Schallbechern. Dieses Register befindet sich im Oberwerk

Erbauer:
Arp Schnitger (1693)

Plenum
Plenum

Das Plenum ist der gemeinsame Chor aller Prinzipal Register. Hier aufgenommen haben wir die Prinzipale 16, 8, 4 sowie die Mixtur 6-8fach des Hauptwerks. Die Prinzipale sind die Hauptregister der Orgel und bilden das klangliche Grundgerüst. Es sind zylindrische, offene Labialpfeifen von mittlerer Mensur.

Erbauer:
Die ältesten Pfeifen stammen von unbekannten Erbauern aus der Zeit zwischen 1485-1512, dann: Familie Scherer (1546-1592), Gottfried Fritzsche (1635), Arp Schnitger (1693) und Jürgen Ahrend (1993)

Cymbelstern
Cymbelstern

Der Cimbelstern ist ein mechanisches Spielwerk, bei dem durch die Rotation einer Achse Glöckchen angeschlagen werden. Er wird durch einen Registerzug eingeschaltet und befindet sich im und am Rückpositiv.

Erbauer:
Jürgen Ahrend (1993)

Spieltisch
Credits

Konzept, Recording und Sounddesign:
Thomas Emanuel Cornelius

Programmierung:
Martin von Frantzius

Gestaltung und Webdesign:
Arved Lindau

Fotos Spieltisch:
Sarah Rubensdörffer

Idee und Koordination:
Nina Sauer

Titelfoto Orgel St. Jacobi:
© Hauptkirche St. Jacobi

Mit freundlicher Unterstützung der Kirchengemeinde der Hauptkirche St. Jacobi