29. Jan.

Orgelkonzert von Iveta Apkalna

Werke von Philip Glass, Thierry Escaich, Pēteris Vasks, J.S. Bach, Robert Schumann und Franz Liszt

Fast auf den Tag genau vor neun Jahren erklang die Orgel der Elbphilharmonie zum ersten Mal in einem Solokonzert. Seitdem stellt Titularorganistin Iveta Apkalna, die damals natürlich auch am Spieltisch saß, mit spannenden Programmen immer mehr Orgelrepertoire vor – dieses Mal unter anderem Minimal Music von Philip Glass und Musik der Orgel-Lieblinge Johann Sebastian Bach, Franz Liszt und Pēteris Vasks.

»Die Zuhörer:innen wollen spüren, dass auf der Bühne jemand für die Musik brennt«, sagte Apkalna zur Eröffnung 2017 und das wird auch dieses Mal der Fall sein – etwa bei den Werken von Philip Glass oder Thierry Escaich. Die Musik dieser beiden hat etwas Rauschhaftes, Ekstatisches, etwas das mitreißt und über die Noten hinausweist.

Apkalna brennt genauso dafür wie für die Musik ihrer estnischen Heimat, zum Beispiel die von Pēteris Vasks. Sein kontrastvoller »Cantus ad pacem« ist eine Hommage an die Schöpfung, wie sie sich etwa in der unendlichen Weite des baltischen Meeres zeigt. Das ist nicht minder ergreifend, wenn nicht gar erschütternd wie Virgil Fox’ ebenso bombastische wie zu Herzen gehende Version des Chorals »Komm süßer Tod« von Johann Sebastian Bach. Romantisches von Schumann und Liszt rundet dieses Portrait der Klais-Orgel der Elbphilharmonie ab.

Iveta Apkalna Orgel

Veranstaltungsort
Elbphilharmonie Hamburg
Platz der Deutschen Einheit 1
20457 Hamburg
Datum
Donnerstag, 29. Januar 2026
Uhrzeit
20.00 Uhr
Ticketinfo
€ 13 | 16 | 28 | 41 | 48